Tagesarchiv für den 16. April 2008

Wie viel Rente bleibt uns am Ende?

Wer heutzutage die Medien verfolgt, bekommt nicht gerade das Gefühl von Sicherheit im Alter, sondern eher Angst davor im Alter arm zu sein. Die gesetzlichen Rententräger “versprechen” bei guter Arbeitskraft und einem weiteren Einkommen, wie in den vergangenen fünf Jahren eine monatliche Rentenzahlung von ca. 1500 €. Das klingt erst einmal nicht schlecht. Doch man beachte auch die Ausgaben, die mit dem Eintritt in das Rentenalter hinzukommen. Da wären zum Einen Krankenkassenbeiträge und Steuern, zum Anderen aber auch die Erwartung, dass die Lebenshaltungskosten in Zukunft weiter steigen werden. Wenn man also davon ausgeht, dass man zum jetzigen Zeitpunkt mit 1500 € gut auskommen kann, dann muss dies nicht bedeuten, dass es auch weiterhin so sein wird, wenn der Zeitpunkt des Rentenalters eintritt. Die genannte Zahl von 1500 € bezieht sich hierbei nämlich hinzukommend auf einen Auszahlungszeitpunkt der ca. 20 bis 30 Jahre in der Zukunft liegt.

Experten rechnen damit, dass sich die Inflationsraten zukünftig noch erhöhen werden. Das Statistische Bundesamt ließ eine geschätzte Inflationsrate für März von ca. 3,1 % verlauten.

Beispiel:

Man nehme einen derzeit 30 Jährigen berufstätigen Bürger, der mit zum jetzigen Zeitpunkt mit einer Rentenzahlung von ca. 1500 € rechnen darf. Wenn dieser jetzt eine Reise plant, die 800 € kostet, dann muss er damit rechnen, dass bis zu  dem Zeitpunkt an dem er ins Rentenalter eintritt für die selbe Reise ca. 1700 € ausgeben muss.

Der Markt der derzeitigen privaten Rentenversicherer ist groß, hierbei die richtige Wahl zu treffen - gar nicht so einfach. 

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Rentenerhöhung

Ab 1.Juli erhalten rund 20 Millionen Rentner 1,1 % mehr Rente. Grundlage hierfür schuf das Bundeskabinett am Dienstag. Gleichzeitig war die Rede von einer zu großzügigen Finanzpolitik, die den Aufschwung gefährden könnte.Bundeskanzlerin Merkel soll vor dem CDU - Bundesvorstand gestanden haben, dass es ihr bewusst sei, dass diese Rentenerhöhung kein ordnungspolitisches Meisterstück sei. Sie rechtfertigte sich jedoch mit der Aussage, dass dies im Sinne der Generationengerechtigkeit geschehe.Des Weiteren habe Bundeskanzlerin Merkel scharfe Kritik an Bundesarbeitsminister Scholz (SPD) geübt.  Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU / CSU, Röttgen, äußerte sich zu der seit 1994 neun Mal veränderten Rentenformel wie folgt: “Die Rentenformel war immer politisch. Sie ist politisch.”

Einmal mehr stellt sich die Frage, was die zukünftigen Generationen tun sollen, um sich vor der Armut im Alter zu schützen, denn der demographische Faktor stellt weiterhin ein großes Problem dar.

Es stehen weiterhin Vermutungen im Raum, dass auch 2009 Extra-Zuschläge für Rentern von wahrscheinlich 2 % gezahlt werden sollen. Der Extra-Zuschlag verursacht in den kommenden Jahren Mehrkosten von ca. zwölf Milliarden Euro, welche aus den Rücklagen der Rentenkassen finanziert werden sollen. Hieraus resultiert, dass sich die Beitragssenkungen ersteinmal weitere verzögern. Künftig kann selbst genutztes Wohneigentum ebenfalls in die Altersvorsorge mit einbezogen werden und laut Beschluss des Kabinetts, Gelder aus einem “Riester-Vertrag” früher entnommen und beispielsweise für eine Wohnung oder Eigenheim investiert werden. Hierbei entstehen dem Staat, allein für die Wohnförderung , Kosten von ca. einer Milliarde Euro pro Jahr.

Seit acht Jahren soll zum ersten Mal auch das Wohngeld für Geringverdiener und Rentner angehoben werden (um ca. 60%).

Neuerdings gibt es Überlegungen der Versicherer, die Kauflust und die Altersvorsorge miteindaner zu verbinden - Verbraucherschützer stehen dem eher mit Skepsis gegenüber.

Einzelne Versicherungsunternehmen haben sich überlegt, beim Abschluss einer privaten Rentenversicherung, den Versicherungsnehmern eine Kreditkarte auszuhändigen und so beim Kauf ca. 0,5 % des Umsatzes dem Rentenkonto des Kunden gutzuschreiben. Ähnlich dem Payback System werden dem Kunden Gutschriften erteilt. Die Rentenverträge laufen in der Regel bis zum 60.Lebensjahr und können zwischen dem 65. und 80. Lebensjahr ausgezahlt werden.

Verbraucherschützer warnen jedoch vor diesen Angeboten, die eher einem Marketinggag ähneln. Sie empfehlen, den Kosten-Nutzen-Faktor zu vergleichen und danach eine passende Versicherung auszuwählen.

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Private Altervorsorge - private Rentenversicherung

Private Altervorsorge - private Rentenversicherung

Sie fragen sich wozu Sie im Alter private Vorsorge treffen sollten? Die private Rentenversicherung soll die Versorgungslücke der gesetzlichen Rentenversicherung schließen. Damit Sie im Alter keine Lebensqualität missen müssen. Derzeit bezieht ein Rentner durchschnittlich ca. 70 % seines früheren Einkommens. Tendenz sinkend. Das heißt, um im Alter gut versorgt zu sein nutzen Sie die Angebote der privaten Rentenversicherung und halten Sie Ihren Lebensstandard. Es gibt viele verschiedene Varianten und Tarife, die individuell auf Sie zugeschnitten werden können.

Fakten, die für eine private Rentenversicherung sprechen:

  • Hohe Arbeitslosigkeit - Beitragszahler sind nur Arbeitnehmer mit einem Arbeitsverhältnis. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit beeinträchigt dies das Verhältnis, Beitragszahler zu Rentner weiter zum Negativen.
  • Der Generationenvertrag: Es werden weniger Kinder geboren, da Sie als Beitragszahler, der gesetzlichen Rentenversicherung für die jetzigen Rentner einzahlen und nicht Ihr eigenes Rentenvermögen aufbauen, hängt die Höhe Ihrer Rente im Alter von den zukünftigen Beitragszahlern ab d.h. weniger Kinder bedeuten zwangsläufig weniger Rente für SIE.

Berufsunfähigkeitsversicherung:

Versichern Sie Ihre Arbeitskraft!

Jeder fünfte Angestellte und jeder dritte Arbeiter, wird vor Erreichen des

Rentenalters berufsunfähig. Der Betroffene verliert nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern auch ein Stück Lebensqualität, verursacht durch finanzielle Einbußen und psychische Belastung, die dieser verlust mit sich bringen.

Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung sind sie umfassend bei Unfall- und Krankheitsfolgen geschützt.

Der Beitrag richtet sich dabei nach der Berufsgruppe, Alter, Geschlecht, aktueller Gesundheitszustand, der Leistungs- und Versicherungsdauer, sowie der vom Versicherten erwarteten Rentenauszahlung bei Eintritt des Versicherungsfalls.

Berufsunfähig sind Sie dann….

…wenn  der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich dauernd außer Stande ist, seinen Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die auf Grund seiner Kenntnisse und Fähigkeiten ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht.

Welche Höhe der Rente ist zu erwarten?

Die Höhe der Rente, richtet sich nach dem Grad der Invalidität, der, wie die Höhe (durch den Beitrag), schon beim Vertragsabschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entshieden wird.

bisher 1 Kommentar 16. April 2008