Tagesarchiv für den 29. August 2008

Nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile können den Mitgliedern einer privaten Krankenversicherung (PKV) entstehen

Einer der Nachteile, die man als privat Krankenversicherter haben kann, resultiert aus einem höheren Beitrag bei einem höheren Eintrittsalter. Das kann man aus dem Grunde nicht umgehen, weil das Risiko, dass ältere Versicherte höhere Kosten für ärztliche Behandlungen und Arzneimittel verursachen, deutlich höher ist als bei jüngeren Versicherten. Aus dem Grund sind die Beiträge in der Regel dann höher, als dies bei einer Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist. Ein zusätzlicher bedeutender Nachteil resultiert aus dem Umstand, dass man für alle Familienmitglieder einen eigenen Versicherungsvertrag abschließen muss. Das sorgt dafür, dass die monatlichen Kostenfaktoren für die private Krankenversicherung (PKV) stark ansteigen. Im Gegensatz dazu sind bei einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einkommensfreie Familienmitglieder wie zum Beispiel Ehepartner oder auch minderjährige Kinder kostenfrei mit versichert. Auch als Nachteil ist an zu sehen, dass man die Rechnungen, die bei einem Arztbesuch fällig werden, erst vorgestreckt werden müssen, bis die private Krankenversicherung (PKV) den Betrag prüft und dann zurück erstattet. Dabei kann es sich je nach Behandlung und/oder Medikamenten um sehr hohe Beträge handeln, die man bis zum Zeitpunkt der Rückerstattung durch die private Krankenversicherung (PKV) vorstrecken muss. Wenn man einen Tarif mit seiner privaten Krankenversicherung (PKV) vereinbart hat, der ein Bonus System sowie die Zahlung eines so genannten Selbstbehalts beinhaltet, dann kann man in dem Fall alle Rechnungen für Arzneimittel und Behandlungen sammeln. Wenn dann am Ende eines Jahres der Betrag aus allen gesammelten Rechnungen niedriger ist als der Selbstbehalt, muss man ihn allein bezahlen. Wenn der Betrag aus allen gesammelten Rechnungen höher sein sollte als der Selbstbehalt, sollte man überlegen, ob man die Rechnungen besser nicht selbst trägt und dafür den Bonus-Betrag einsackt.  Dabei macht es Sinn, immer mal wieder einen Zwischenstand bei den Rechnungen zu machen, damit man genau im Großen und Ganzen abschätzen kann, welches System bzw. welcher Tarif am meisten Sinn macht.

jetzt kommentieren? 29. August 2008

Lust auf einen Wechsel? Wer in eine private Krankenversicherung (PKV) wechseln will, muss sich im Vorfeld auf jeden Fall mit allen Modalitäten auseinander setzen

Ein Wechsel zu einer privaten Krankenversicherung (PKV) kann für die Versicherten Ersparnisse von bis zu 2000 Euro im Jahr ausmachen. Daher sollten besser verdienende Arbeitnehmer, Freiberufler, Künstler, Studenten, Selbstständige und Beamte über einen Wechsel in eine private Krankenversicherung (PKV) genau und in aller Ruhe nachdenken. Man sollte die einzelnen Versicherungsangebote auf jeden Fall einer genaueren Prüfung unterziehen, ob der Wechsel denn auch im Großen und Ganzen für die Versicherten Vorteile bringt. Weil private Krankenversicherungen (PKV) einer privatwirtschaftlichen Struktur unterworfen sind, sind sie nicht in dem Maße den gesetzlichen Regelungen verbunden, als das bei den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) der Fall ist. Aus diesem Grund ist auch die Konkurrenz unter den privaten Krankenversicherungen (PKV) recht groß, was sich aber letzten Endes und Gott sei Dank- zum Vorteil der Versicherten auswirkt, keine Frage. Somit kann unter Umständen sogar ein Wechsel von einer privaten Krankenversicherung (PKV) zu einer anderen privaten Krankenversicherung (PKV) Vorteile mit sich bringen. Der definitiv beste Vorteil einer privaten Krankenversicherung (PKV) besteht de facto in der vorherrschenden Individualität, das ist nicht von der Hand zu weisen. Anders als bei den Tarifen der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV)kann man nämlich bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) den Tarif mit den Leistungen seinen persönlichen Vorstellungen angleichen. So kann man nämlich bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen, andere dagegen weg lassen und muss diese so  auch nicht bezahlen. Man darf nur nicht vergessen, dass man eine eingehende Prüfung im Vorfeld macht, welchen Tarif man denn unbedingt haben will, denn ansonsten besteht auf jeden Fall  die Gefahr, aus falscher Sparsamkeit nur  zu wenige Leistungen in seinem Tarif dann letzten Endes zu haben. Dafür sollte man auch an die Vorteile denken, dass man bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) zum Beispiel auch Anspruch auf ein Einzelzimmer bei einem stationären Aufenthalt oder auf Ähnliches absichern kann.

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