Tagesarchiv für den 11. Januar 2009

So versichern sich Studenten richtig

Das Studentenleben ist schon eine Freude: Ein paar Stunden locker im Hörsaal absitzen, den Rest des Tages frei und an jedem Abend steigt eine Party. Wenn es am nächsten Tag mit der Klausur nicht klappt, take ist easy! Diese Vorstellung über das Leben eines Studenten stimmt schon lange nicht mehr. Die Studierenden müssen mittlerweile Studiengebühren zahlen und sich ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren. Bafög zu bekommen ist wie ein Sechser im Lotto. Neben dem Studium müssen viel Studenten jobben um finanziell über die Runden zu kommen. Wer kein vermögendes Elternhaus im Hintergrund hat, ist auf sich allein gestellt. Die Studenten haben während des Studiums die Option, ob sie sich privat oder gesetzlich Krankenversichern wollen. In diesem Fall ist die gesetzliche Krankenkasse die meist bessere Wahl. Bis zum Erreichen des 25. Lebensjahres sind die Studenten beitragsfreie Mitglieder. Dies geht nur, weil sie über die Familie mitversichert sind. Aus diesem Grund müssen die beiden Eltern sich in der gesetzlichen Krankenversicherung befinden. Studenten die ihren Zivil- oder Wehrdienst abgeleistet haben, bekommen diese Zeit bei der Krankenversicherung gut geschrieben. Die beitragsfreie Zeit verlängert sich um die Dauer des Wehr- oder Ersatzdienstes. Während des Studiums dürfen Studenten in Nebenjobs sich ihr eigenes Geld verdienen. Allerdings ist dies nur zulässig, wenn es sich um einen Minijob handelt. Das monatliche Einkommen ist bei dieser Art des Arbeitsverhältnisses auf maximal 400 Euro im Monat beschränkt. Diese Regel ist bis zum Erreichen des 25 Lebensjahres zu beachten, wenn der Student beitragsfreies Mitglied in der gesetzlichen Krankenkasse ist. Nach diesem Datum steht es dem Studenten frei, ob er im Rahmen einer Mitgliedschaft bei der gesetzlichen Krankenkasse bleibt. Vor allem Kinder von Beamten tun gut daran, sich als Studenten in die private Krankenversicherung aufnehmen zu lassen. Mittlerweile bieten die meisten Krankenversicherungsgesellschaften spezielle Studententarife an. Dieser ist von den Beiträgen höher als eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Leistungen bei der privaten Krankenversicherung sind jedoch auch für Studenten besser, als die der gesetzlichen Krankenversicherung.

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