Unentbehrlich: Die Wohngebäudeversicherung
Ein bewohntes Gebäude ist vielen Gefahrenpotenzialen ausgesetzt: Unwetter können die Bausubstanz schädigen. Bei einem Wasserrohrbruch kann das Mobiliar und das Bauwerk schwer in Mitleidenschaft gezogen werden. Selbst ein kleiner Zimmerbrand kann verheerende Folgen nach sich ziehen.
Für Schäden an einem Wohngebäude, egal ob sich durch Wasser, Unwetter oder Feuer hervorgerufen sind, fallen für die Behebung sehr hohe Kosten an. Das Budget des Immobilieneigentümers kann dabei schnell aufgebraucht sein. Um sich gegen derartige Schäden zu versichern, ist eine Wohngebäudeversicherung empfehlenswert. Meistens besteht diese aus drei Teilen:
Einer Feuerversicherung
Einer Sturmversicherung
Und einer Versicherung die Schäden durch Leitungswasser abdeckt.
Eigentümer von Neubauten sollten sich vor Abschluss einer Wohngebäudeversicherung bei den Versicherungsgesellschaften informieren, ob Rabatte gewährt werden. In den meisten Fällen ist dies so. Schließlich weist ein neu gebautes Haus weniger Risiken auf als ein Altbau. Die Wasserleitungen sind neu verlegt, die elektrischen Installationen entsprechen einem modernen und sicheren technischen Standard. Je nach Versicherer kann ein Neubaurabatt zwischen 10 und 25 % ausmachen. Ein Einsparungspotenzial, dass man nicht übersehen sollte! nach etwa 15 Jahren, hier gibt es Unterschiede zwischen den Versicherungsanbietern, erfolgt meistens eine Vertragsumstellung der Wohngebäudeversicherung auf einen Normaltarif.
Eine Feuerversicherung sollte jeder Immobilienbesitzer abschließen. Die Brandgefahr für ein Haus oder eine Eigentumswohnung kann nie vollständig ausgeschlossen werden. Außerdem sind durch Feuer verursachte Schäden immens!
Wer in einer Gegend wohnt, in denen heftige Stürme keine Seltenheit sind, ist mit einer Sturmversicherung gut beraten. Auch wenn ältere Bäume um die eigene Immobilie stehen, ist eine Sturmversicherung eine präventive Maßnahme um etwaige Schäden durch umstürzende Bäume abzusichern.
Eigentümer von Altbauten oder Immobilien die sich in eher kalten Regionen befinden, sind mit dem Abschluss einer Leitungswasserversicherung auf der sicheren Seite. Vor allem die Leitungen in Altbauten sind teilweise schadhaft und verursachen große Schäden in der Bausubstanz.
Versicherungen gegen Hochwasser sind sehr schwer zu bekommen. Durch die Zunahme an Schäden durch Hochwasser in den letzten zehn Jahren, schließen viele Versicherungsgesellschaften mit Immobilieneigentümer die in Hochwasser gefährdeten Gebieten wohnen leider keine derartigen Versicherungsverträge ab.
jetzt kommentieren? 10. November 2008