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Der deutschen liebstes Kind: Lebensversicherungen

Nach wie vor sorgen viele Deutsche mit einer klassischen Lebensversicherung für das Alter vor. Bereits 1762 wurden die ersten Lebensversicherungsverträge in England abgeschlossen.Eine Lebensversicherung ist in den meisten Fällen eine Kapitallebensversicherung. Ausbezahlt wird sie im Erlebensfall oder wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Somit besteht eine Lebensversicherung aus zwei Teilen: Die Absicherung eines Risikos und als eine langfristige Geldanlage.

Die Motivation für den Abschluss einer Lebensversicherung ist, die Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Dabei tritt die Möglichkeit eine Lebensversicherung als langfristige Geldanlage zu nutzen in den Hintergrund.

Viele Verbraucher sind überfordert, wenn es um den Vergleich der verschiedenen Versicherungsangebote geht. Auf Hochglanzprospekten werben die Lebensversicherungsgesellschaften mit großartigen Verzinsungen. Ein Kompass durch den „Angebotsdschungel” sind Fachzeitschriften. In diesen Publikationen testen unabhängige Experten regelmäßig die Leistungen der Lebensversicherungsgesellschaften und erstellen ein übersichtliches Ranking. Als Entscheidungsgrundlage sind solche Berichte geeignet.

Fast jeder volljährige Bürger kann einen Lebensversicherungsvertrag abschließen. Mittlerweile sind sogar Lebensversicherungen für Kinder erhältlich. Viele Versicherungsgesellschaften verzichten auf eine ärztliche Untersuchung vor dem Beginn der Lebensversicherung. Ab einer bestimmten Höhe der Versicherungssumme, ist jedoch eine Untersuchung unumgänglich. Die Versicherungsgesellschaften wollen ausschließen, dass der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss bereits eine schwerwiegende Erkrankung hatte. Derartige Personen werden von den Lebensversicherern abgelehnt. Bei der Gestaltung der Versicherungsprämien wird auch das Lebensalter des Kunden berücksichtig. Je älter der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss ist, um so höher fällt der monatliche Beitrag aus.

Individuell kann der Versicherungsnehmer die Laufzeit der Lebensversicherung mit der Versicherungsgesellschaft vereinbaren. Die erzielten Erträge einer Lebensversicherung unterliegen, bei Verträgen die nach dem 01.01.2009 abgeschlossen wurden, der Abgeltungssteuer. Diese Quellensteuer kann mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer belegt über 28% betragen.

Als Geldanlage verliert die Lebensversicherung dadurch an Attraktivität. Hinzu kommt, dass die Verzinsung einer Lebensversicherung bisher weniger lukrativ war. Nach einer Bereinigung der Inflationsquote, blieb nur ein wenig verlockender Zinssatz übrig. Ein weiterer Nachteil einer Lebensversicherung ist die Liquidität. Der vorzeitige Ausstieg aus einem Vertrag kann dem Versicherten sehr teuer kommen. Oft ist es besser die Lebensversicherung ruhen zu lassen.

Bei der persönlichen Vorsorgestrategie passt eine Lebensversicherung in das Portfolio von konservativen Anlegern.

jetzt kommentieren? 03. November 2008

Wer sich eine Lebensversicherung zulegen will, sollte sich auch unter anderem mit Dingen wie zum Beispiel dem Bausparen in aller Ruhe auseinander setzen

Will man eine Lebensversicherung, sollte man auch etwas über Dinge wie zum Beispiel das Bausparen wissen, gar keine Frage.Beim Bausparen sind die Zinsen, die man für sein Erspartes erhält, vergleichsweise niedrig. Der Vorteil ist aber, dass man nach dem Ansparen eines Teils der Bausparsumme (40%) und nach dem Ablauf einer Mindestfrist (18 Monate)  Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen hat. Das ist vor allem in Phasen interessant, in denen Kredite nur zu hohen Zinssätzen vergeben werden. Mit einem Darlehen aus einem Bausparvertrag kann man dann sein Eigenheim relativ günstig finanzieren. Auch eine Lebensversicherung ist eine Anlage. Normalerweise zahlt man in eine Versicherung ein, um ein Risiko abzusichern – tritt dieses Risiko nicht ein, erhält man das eingezahlte Geld nicht zurück. Die Lebensversicherung stellt in dieser Hinsicht einen Sonderfall dar: Auch hier versichert man sich bzw. seine Angehörige mit seinen Beitragszahlungen gegen ein Risiko – nämlich den eigenen Todesfall. Allerdings wird nach Ablauf der Versicherungsdauer (z.B. bei Erreichen des 65. Lebensjahrs) die Versicherungssumme ausgezahlt. Aus diesem Grund eignet sich die Lebensversicherung, anders als andere Versicherungen, zum Vermögensaufbau.

Neben diesen „klassischen” Sparformen gibt es weitere Möglichkeiten des Vermögensaufbaus. Diese werden zum Teil von den Banken angeboten, sind gleichzeitig aber auch direkt auf dem jeweiligen Markt zugänglich, auch im Falle von einer Lebensversicherung. Anleihen (auch: festverzinsliche Wertpapiere) können von Unternehmen, öffentlichen Institutionen (z.B. Bund, Länder, Kommunen) und Kreditinstituten herausgegeben werden.

Es handelt sich dabei um Schuldverschreibungen; d.h. der Anleger „verleiht” sein Geld zu einem festgelegten Zinssatz an den Herausgeber („Emittenten”) der Anleihe und erhält dafür nach Ablauf der Laufzeit dieses Geld plus Zinsen zurück.  Anleihen werden am so genannten „Rentenmarkt” gehandelt. Auch hiermit kann man eine Lebensversicherung benutzen, gar keine Frage, das ist auf jeden Fall als sicher an zu sehen und daran ist auch de facto nix zu rütteln.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

Wer auf der Suche nach einer Lebensversicherung ist, sollte sich auf jeden Fall sorgfältig umschauen und dann in aller Ruhe vergleichen – es lohnt sich!

Jeder Interessierte, der sich schon mal bei den sich auf dem Markt befindlichen Versicherungsangeboten in Bezug auf eine Lebensversicherung umgesehen hat, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt haben, dass es eine schier unübersichtliche Hülle und Fülle an Angeboten in Bezug auf Lebensversicherungen zu finden gibt, keine Frage. Doch was genau ist denn eine Lebensversicherung (LV) denn überhaupt, und was gibt es bei einem Abschluss einer Lebensversicherung denn alles so zu beachten? Eine Lebensversicherung, stellt eine Versicherung dar, bei der man in Bezug auf die Versicherungsleistung unterscheiden muss, welcher Passus im Vertrag definiert wurde. Bei der so genannten Todesfallversicherung greift die Lebensversicherung im Fall des Todes des Versicherten. Bei einer so genannten Erlebensfallversicherung wird die Versicherungsleistung für die versicherte Person erbracht, wenn ein gewisser, im Vertrag über die Lebensversicherung bestimmter Zeitpunkt erreicht ist, denn dann wird der Versicherungsfall akut und vor allen Dingen aktuell. Eine Lebensversicherung schließt man aus dem Grund ab, um ein so genanntes Todesfall- bzw. Langlebigkeitsrisiko, wirtschaftlich ab zu sichern. Ein wichtiges Merkmal der Lebensversicherungen ist, dass ausschließlich Individualversicherungen bezeichnet als Lebensversicherungen bezeichnet werden, ganz im Gegensatz zu der so genannten Sozialversicherung, die ebenfalls ähnlich gelagerte Risiken absichert, aber nicht mit Hilfe eines Versicherungsvertrags zu Stande kommt. Eine Lebensversicherung ist auch immer eine so genannte  Personenversicherung. Das ist aus dem Grund so, weil das abgesicherte Risiko immer unmittelbar bei der versicherten  Person liegt. Daher ist eine Lebensversicherung in der Regel auch eine so genannte  Summenversicherung. Das bedeutet, dass die Leistung der Versicherung davon abhängt, welche Versicherungssumme in dem Vertrag über die LV abgeschlossen wurde. Man sieht also schon an dieser recht rudimentären Zusammenfassung in Bezug auf die Lebensversicherung, dass man sich ganz genau und mit der gebotenen Sorgfalt und Ruhe erst einmal im Großen und Ganzen informieren sollte, wie es denn eigentlich so genau rund um die Lebensversicherungen bestellt ist, gar keine Frage.

jetzt kommentieren? 10. September 2008