Posts gespeichert unter 'Wissenswertes über die Private Krankenversicherung'

Wie hoch sind die Kosten für eine private Krankenversicherung

Immer mehr ehemalige Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen wechselten zu einer privaten Krankenversicherung. Die Hauptargumente für den Anbieterwechsel waren die besseren Leistungen und die niedrigeren Beiträge zur privaten Krankenkasse. Objektiv stimmt zumindest, dass die Leistungen einer privaten Krankenhasse bei weitem besser sind, als die einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Ärzte und Krankenhäuser haben schon lange die privat Krankenversicherten als eine stabile Einnahmequelle entdeckt. Daher werden diese Patienten auch, wenn nicht offiziell, bevorzugt behandelt. Privatversicherte erhalten leichter und zeitnaher einen Untersuchungstermin und können sich über viele zusätzliche Leistungen freuen. Was die monatlichen Beiträge angeht, kann durchaus daran gezweifelt werden, dass eine private Krankenkasse immer die preiswerte Alternative zu einer gesetzlichen Krankenkasse ist. Wer jung und gesund beim Eintritt in die private Krankenkasse ist, hat dabei die beste Ausgangsposition. Wer die Versicherungspflichtgrenze hingegen schon in jungen Jahren mit seinem monatlichen Gehalt überschreitet, hat keinen günstigen Einstieg in die private Krankenkasse. Vor allem große Unterschiede gibt es in den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung zwischen Frauen und Männern. Erste müssen deutliche höhere Beiträge entrichten, als männliche Versicherte. Von mindestens 100 bis maximal 250 Euro pro Monat kann dies ausmachen. Ein Mann, Mitte dreißig, der gesund ist und sich privat versichern lassen will, muss realistisch zwischen 250 und 300 Euro monatlichen Krankenversicherungsbeitrag einkalkulieren. Als Einwand wird jetzt sofort kommen, in Annoncen und Werbung im Internet werden mit monatlichen Beiträgen von 50 Euro geworben. Derartige Zahlen sind kein Vergleich, denn es handelt sich um Lockangebote. Das Leistungsspektrum eines solch günstigen Tarifes, ist sehr begrenzt. In den meisten Fällen fehlt diesen billigen Angeboten das Krankenhaustagegeld. Auf dieses sollte der privat Krankenversicherte keinesfalls verzichten! Auch beträgt die Eigenbeteiligung ein vielfaches von dem, was in Verträgen mit höheren monatlichen Beiträgen anfällt. Vor allem die höhere Eigenbeteiligung kann einem Versicherten auf die Dauer sehr teuer kommen. Der vermeintliche Vorteil einer preiswerten privaten Krankenversicherung schlägt dann schnell in das Gegenteil um: Die eigene Gesundheit wird zu einem finanziellen Risiko!

jetzt kommentieren? 05. Dezember 2008

Wie steigen die Beiträge zu meiner Krankenversicherung?

Alle Mitglieder einer privaten Krankenversicherung sind von der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge nicht betroffen. Die Einführung des Gesundheitsfonds trifft die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, unabhängig ob sie bei einer Allgemeinen Ortskrankenkasse oder einer Betriebskrankenkasse versichert sind. Ab dem 01.Januar 2009 gilt in Deutschland der einheitliche Beitragssatz von 15,5% für die gesetzliche Krankenversicherung. Wer die Voraussetzungen erfüllt, sollte noch in diesem Jahr zu einer privaten Krankenversicherung wechseln.Mit der Einführung eines gleichen Beitragssatzes wurde der Wettbewerb der Krankenkassen weitest gehend außer Kraft gesetzt. Viele Betriebskrankenkassen arbeiteten sehr erfolgreich mit steigenden Mitgliederzahlen. Sie konnten sich ihre Mitglieder aussuchen und boten, bei einem interessanten Leistungsspektrum, niedrige Beitragssätze an. Damit ist ab dem Neujahrstag 2009 Schluss. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung setzt sich aus einem Beitrag des Arbeitnehmers und des Arbeitgebers zusammen. Zukünftig werden die Einzahlungen an einen Gesundheitsfonds abgeführt. Durch Steuermittel erhält dieser Pool weitere finanzielle Unterstützung. Aus dem Gesundheitsfonds bekommen die einzelnen Krankenkassen pro Mitglied einheitlich einen Zuschuss. Dieser richtet sich nach den Krankheitstagen, dem Gesundheitszustand  und dem Alter des Mitgliedes der gesetzlichen Krankenversicherung. Um den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen zu fördern, erhalten Kassen die ihre finanziellen Mittel sinnvoll und wirtschaftlich verwenden, Geld aus dem Gesundheitsfonds zurück. Im Gegenzug müssen Krankenkassen, die mit den zugewiesenen Geldern aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen, zusätzliche Beiträge von ihren Mitgliedern erheben. Führt die gesetzliche Krankenkasse keine Einkommensprüfung durch, kann der Zusatzbetrag maximal 8 Euro im Monat betragen. Bei einer Einkommensprüfung kann der Krankenkassenbeitrag um bis zu 1 Prozent des Einkommens erhöht werden. Der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung wäre in diesem negativen Fall somit bei 16,5 % vom beitragspflichtigen Gehalt.

Zukünftig entfällt bei einem Wechsel innerhalb der gesetzlichen Krankenkasse also der Beitragsvergleich. Umso wichtiger wird der Leistungsaspekt. Die Leistungen der einzelnen Krankenkassen unterscheiden sich erheblich. Manche gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten für alternative Heilverfahren, bei anderen muss diese der Versicherte selbst bezahlen. Ebenso verhält es sich mit Zusatzleistungen wie Kuren, Ernährungsberatungen oder Rehabilitationsmaßnahmen.

Vor dem Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung muss geklärt werden, in wie weit deren Leistungen zu der persönlichen und zukünftigen gesundheitlichen Situation passt.

jetzt kommentieren? 31. Oktober 2008

Was muss eine Versicherung in Bezug auf Investition und Finanzierung beachten, wenn sie mit Versicherungen wie zum Beispiel Riester Rente, Altersvorsorge und Unfallversicherung erfolgreich sein will?

Ein Unternehmen mit einem Angebot an Versicherungen wie zum Beispiel Riester Rente, Altersvorsorge und Unfallversicherung muss überlegt kalkulieren, wie es Finanzierungen zum Wohl des Unternehmens einsetzt. Unter Finanzierung versteht man im engsten Sinne die Beschaffung von Kapital durch Ausgabe von Wertpapieren. Dazu kommt die Kapitalumschichtung (Kapitalstruktur: Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital) und die Kapitalrückzahlung (Dividenden- und Zinszahlungen) Zudem ist die Gestaltung aktueller und möglicher Zahlungsströme zur Deckung des Kapitalbedarfs von großer Bedeutung für die Unternehmen.Daraus folgt: Die Finanzierung schließt alle Maßnahmen eines Unternehmens ein, die der Versorgung eines Unternehmens mit Kapital dienen.

Wenn man erfolgreich Versicherungen wie zum Beispiel Riester Rente, Altersvorsorge und Unfallversicherung an den Mann bringen will, sollte man beachten, dass Finanzierung und Investition in direkter Verbindung zueinander stehen, da jede Investition finanziert werden muss. Man unterscheidet zwischen folgenden Investitionsarten:

   

-         Gründungsinvestitionen ( bei Beginn der Unternehmenstätigkeit)

-           Sachinvestitionen (z.B. Gebäude, Maschinen, Grundstücke)

-           immaterielle Investitionen (z.B. Werbung, Forschung, Ausbildung)

-           Finanzanlageinvestitionen (z.B. Wertpapiere, geleistete Anzahlungen, Forderungen)

Wenn ein Unternehmen, das Versicherungen wie zum Beispiel Riester Rente, Altersvorsorge und Unfallversicherung vertreibt, seine Kapazitäten erhöhen möchte, um eine Steigerung der Produktion zu erzielen, tätigt es Erweiterungsinvestitionen oder Nettoinvestitionen.

Unternehmen müssen zudem beachten, dass Produktionsgüter von Zeit zu Zeit durch neue Güter ersetzt werden müssen, weil sie durch Verschleiß oder durch den Umstand, dass sie technisch überholt sind, an Wert verlieren. In diesem Fall spricht man von Ersatzinvestitionen, weil dadurch meistens nicht die Kapazität gesteigert wird, sondern lediglich der Kapitalstock erhalten bleibt. Erweiterungsinvestitionen und Ersatzinvestitionen bilden zusammen die Bruttoinvestitionen.

Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit (=Verhältnis vom Produktionsergebnis zum Einsatz der dafür notwendigen Mittel) müssen Unternehme, die Versicherungen wie zum Beispiel Riester Rente, Altersvorsorge und Unfallversicherung anbieten, auch Rationalisierungsinvestitionen einkalkulieren: Veraltete Produktionsanlagen und Maschinen werden durch technisch verbesserte und damit wirtschaftlichere ersetzt.

jetzt kommentieren? 05. Oktober 2008

Achtung bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV): Man sollte genau vergleichen, was alle Versicherungen anbieten

Die privaten Krankenversicherung (PKV) rühren anlässlich der gesetzlichen Änderungen in Bereich der privaten Krankenversicherung zum Jahreswechsel 2008  auf 2009 kräftig die Werbetrommel, und diese Marketing Maßnahmen der privaten Krankenversicherung (PKV) sind schon zum Teil schon längst angelaufen. Die privaten Krankenversicherung (PKV) werben mit zum Jahreswechsel für günstigere Beiträge ab dem kommenden Jahr. Alle Mitglieder, die in einer privaten Krankenversicherung (PKV) privat versichert sind und über einen Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV) nachdenken, sollte man auf jeden Fall zu einer gewissenhaften, genauen und sorgfältigen Überprüfung der Situation raten. Es ist zwar richtig, dass die monatlichen Beiträge ab dem Jahr 2009 für Neuverträge deutlich steigen werden, das ist so gut wie sicher gestellt. Das liegt aber daran, dass die Mitglieder der privaten Krankenversicherung (PKV) einen Anteil der angesparten Altersrückstellung bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung (PKV)mitnehmen wollen und auch können. In dem Fall aber müssen die neuen privaten Krankenversicherungen (PKV) mehr Geld in den Beiträgen mit einkalkulieren. Wenn man noch in dem laufenden Jahr 2008 die Entscheidung fällt, sich erstmals einer privaten Krankenversicherung (PKV) an zu schließen, sollte auf keinen Fall den Fehler bei der Auswahl machen, den Punkt der Altersrückstellungen genau zu beachten, denn wenn man dann ein anderes Mal in einer der anderen privaten Krankenversicherung (PKV) wechseln will, kann es unter Umständen geschehen, dass dann die angesparten Altersrückstellungen komplett verloren gehen. Daher sollte man alle Änderungen, die den Bereich der privaten Krankenversicherung (PKV) genau und in aller Ruhe mit der gebotenen Gründlichkeit im Auge behalten. Das ist auf alle Fälle mehr als nur ein wenig für die Kunden empfehlenswert, denn nur wer aufpasst und genau vergleicht, ist dann letzten Endes auch in der Lage unter den privaten Krankenversicherungen (PKV), die auf dem deutschen Markt zu finden sind, die richtige und passende private Krankenversicherung (PKV) zu finden.

jetzt kommentieren? 25. August 2008

Welche Versicherungen ist für mich die richtige und passende Versicherung? Fragen über Fragen in Bezug auf Versicherungen in Deutschland

Private Krankenversicherungen? Gesetzliche Krankenversicherungen? Zusätzliche Krankenversicherungen? Immer mehr und mehr deutsche Versicherte, und das ist eine klare Tatsache, fragen sich in diesen Tagen, ob sie denn auch wirklich de facto zur Genüge versichert sind und ob ihr Versicherungsschutz denn auch tatsächlich ausreichend angelegt worden ist. Was klar zu sein scheint: Es tut sich was auf dem Markt der Versicherungen, im Besonderen auf dem Markt der Krankenversicherungen (KV). Denn  im kommenden Jahr ist es die beste Zeit, um sich einen neuen Vertrag zu holen, denn ab dem nächsten Jahr greift bereits schon die neue Reform, und sollte denn nun jemand von den daraus resultierenden Neuerungen profitieren, dann ist dies ja wohl auf jeden Fall der Kunde. Einer der Vorteile für Mitglieder in Krankenversicherungen ist es, dass man nicht mehr, wenn man grob fahrlässig gehandelt hat, alles selbst bezahlen muss, bis dato musste die Versicherung nämlich in dem Fall gar nichts bezahlen. Natürlich, wer aus eigenem Verschulden oder aus Gründen sträflichen Leichtsinns seine eigene und noch schlimmer anderer Gesundheit riskiert, kommt auch auf dem Gebiet der Krankenversicherungen, ganz egal ob es sich um gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) oder ob es sich um private Krankenversicherungen (PKV) handelt, in nur einem Bruchteil aller vorhandenen Fälle ganz und gar ungeschoren davon, das ist keine Frage. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, das ist auch im Falle einer Krankenversicherung so: Wer zu großes Risiko geht, der kann unter Umständen einen Teil seiner Kosten selbst tragen, wenn er krank wird oder sich verletzt, weil er leichtsinnig war. Daran sollte man immer denken und nicht leichtgläubig davon ausgehen, dass die Krankenversicherungen schon für einen sorgen.

jetzt kommentieren? 22. August 2008

Wer im Bereich der Krankenversicherung gut und ausreichend sowie vor allen Dingen günstig abgesichert sein will, der muss sich schon ein wenig auf dem Markt der Krankenversicherungen umschauen

Praxisgebühr, Krankentagegeld, Selbstbeteiligung, PKV, GKV, Tarif oder Freistellung – auf dem Gebiet der Krankenversicherungen in Deutschland gilt es eine Hülle und Fülle an Dingen zu beachten, damit man sich nicht „unter Wert” versichert, sondern die Art der Krankenversicherung findet, die auch auf jeden Fall und unbedingt zu den eigenen Umständen passt. Auch bei den Zusatzversicherungen ist es so, dass sich Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unbedingt unter anderem Gedanken machen sollten, ob sie eine Zusatzversicherung haben wollen. Bei den Zusatzversicherungen gibt es zum Beispiel unter anderem eine Krankentagegeldversicherung, eine Krankenhaustagegeldversicherung, eine Zahnversicherung, eine Auslandskrankenversicherung oder auch eine BU Versicherung zu finden. Wer also der Meinung ist, dass er zusätzliche Absicherung braucht, sollte sich mal umschauen, was es so für Zusatzversicherungen gibt, die von den privaten Krankenversicherungen angeboten werden. Das bekannteste Beispiel für eine Zusatzversicherung ist mit Sicherheit die Auslandsversicherung, die sicher schon jeder mal bei einer Urlaubsreise in Anspruch genommen hat. Diese Versicherung kann man heute mehr und mehr sofort, einfach und auch zudem noch günstig bei der Buchung des Urlaubs abschließen, womit man nicht nur Geld, sondern auch Zeit sparen kann, so viel ist sicher. Wer nicht durchblickt, welche Versicherung die richtige Krankenversicherung sein könnte, kann sich auch ohne Probleme gut, schnell, ausführlich und verständlich von einem Fachmann beraten lassen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sich beruflich mit PKV, GKV, Zusatzversicherungen, Tarifen und Kosten usw. auseinander zu setzen. Diese Profis findet man in den Gelben Seiten und/oder natürlich auch im Internet, wenn man bei einer Suchmaschine nach ihnen sucht, um sich Hilfe in Bezug auf eine Krankenversicherung holen zu können.  Denn nicht nur die privaten Versicherungen, sondern auch die Zusatzversicherungen, bei denen es um Dinge wie die Bezahlung von Zahnersatz, Kontaktlinsen oder von Heilpraktikerbehandlung geht, müssen erst einmal überblickt und im Anschluss daran verstanden werden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben nämlich diese Leistungen nicht in ihrem Tarif und müssen solche Dinge zusätzlich abschließen und somit Zusatzversicherungen abschließen. Decken, für die der Markt boomt.

jetzt kommentieren? 05. August 2008

Neue Rechte für Versicherungsnehmer

Das seit Januar diesen Jahres geltene Versicherungsrecht, räumt den Versicherungsnehmern mehr Rechte ein. Bislang war es der Fall, dass bei Versicherungen, bei denen vorher Gesundheisfragen beantwortet werden mussten (zum Beispiel: Berufsunfähigkeitsversicherung, Rentenversicherung, Lebensversicherung) die Haftung für unvollständige Aussagen beim Versicherungsnehmer lagen. Wenn die Versicherungsgesellschaft vergisst nach bestimmten Gesundheitsrisiken zu fragen, geht dies jetzt nicht mehr zu Lasten des Versicherungsnehmers.Bisher war der Versicherungsschutz erheblich gefährdet, wenn nicht vollständig geantwortet wurde, was jetzt nicht mehr nachträglich negativ ausgelegt werden kann.

Als Versicherungsnehmer sind Sie jedoch dazu verpflichtet dem Versicherer für Ihre Krankengeschichte maximal fünf Jahre rückwirkend Bericht zu erstatten. Beachten Sie bitte auch beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens, dass Sie nicht mit Ihrer Unterschrift oder einem Kreuz bestätigen, dass Sie den Versicherer von seiner Haftung befreien.

Zum Beispiel

Der Versicherungsnehmer hat den Gesundheitsfragebogen beantwortet und ausgefüllt

Der Versicherer hat den Gesundheitsfragebogen beantwortet und ausgefüllt

Kreuzen Sie bitte Zutreffendes an!

Wenn Sie Ihr Kreuz nun bei dem ersten Punkt setzen, entbinden Sie den Versicherer von jeglicher Haftung. Wenn beispielsweise Fehler in der Antragsstellung auftreten, werden Sie dafür haftbar gemacht. Was im schlimmsten Fall bedeuten würde, dass Ihr Versicherungsschutz erlischt oder man Ihnen Fahrlässigkeit / Täuschung vorwirft.

Falls Sie sich nicht sicher sind können Sie auch Ihren Hausarzt konsultieren, was Sie hingegen vermeiden sollten ist, dem Versicherer Ihre komplette “Krankenakte vorlegen”.

Genaue Informationen erhalten Sie auch unter Anderem auf der Internetseite: www.versicherungsrecht.de, wo Sie allgemeine und spezifische Themen recherchieren können, oder aber auch Informationen zu einem Rechtsbeistand erhalten können.

jetzt kommentieren? 17. April 2008

Heiß diskutiert – die private Krankenversicherung…

Wer kann, lässt sich privat versichern…aber wer kann denn?Aufnahmevoraussetzungen:

Wenn man eine private Krankenversicherung abschließen möchte, gibt es mehrere Kriterien anhand derer ihr Versicherungsangebot entwickelt wird und die über Aufnahme oder nicht- Aufnahme entscheiden.

Die privaten Versicherer bieten ihre Leistungen unter folgenden Voraussetzungen an. Sie sind abhängig vom Alter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand der zu versichernden Person.

Des Weiteren darf der Versicherungsnehmer nicht der Versicherungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen, dies ist abhängig vom Jahreseinkommen (und dem Berufsstand).

Für Studenten gibt es beispielsweise die Möglichkeit vor Beginn des Studiums oder bei Auslauf der kostenfreien Familienversicherung eine Befreiung von der gesetzlichen Krankenversicherung zu beantragen. (Bis zum 30. Lebensjahr bieten die privaten Krankenversicherungen spezielle Tarife für Studenten an). Freiberufler (Künstler und Journalisten) können beispielsweise auch über die Künstlersozialkasse einen Zuschuss zur Krankenversicherung beantragen und sind dann ebenfalls pflichtversichert in einer der gesetzlichen Krankenkassen.

Beiträge der privaten Krankenversicherung

Die Versicherungsbeiträge werden in der privaten Krankenversicherung einkommensunabhängig erhoben, vielmehr richtet sich der Beitrag nach folgenden Anforderungen:

  • Geschlecht (Frauen werden in der Regel Höher eingestuft, da sie eine längere Lebenserwartung  und eine höhrere Risikoeinstufung haben)
  • Dem Eintrittsalter der zu versichernden Person
  • Jeh nach Leistungsumpfang (z.B. Chefarztbehandlung) variiert der Beitrag
  • Gesundheitszustand (bestehen Vorerkrankungen?)

Beitragssteigerungen finden dann statt, bei:

  • Eine allgemeine Kostensteigerung vorliegt
  • Medizinischem Fortschritt
  • Veränderung der Zinsen und Kapitalmarkerträge
  • Erhöhter Kostenbelastung innerhalb eines Tarifes
  • Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Zugang in die private Krankenversicherung
  • Gesetzliche Eingriffe in die Beitragsberechnung der privaten Krankenversicherungen
  • Veränderung der Abgangsordnung
  • Veränderung des Neugeschäfts (Wachstum)
  • Veränderung der Stornoquote (Abwanderung)
  • Veränderung der steuerlichen Rahmenbedingungen

Jede private Krankenversicherung muss einen sogenannten “Standardtarif” anbieten, der sich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientier un bei dem es sich um inen brancheneinheitlichen Tarif der Unternehmen der privaten Krankenkassen handelt, in den der Versichter wechseln kann, wenn er älter als 55 Jahre ist, sein Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt uner seit mindestens 10 Jahren bei einer privaten Krankenkasse versichert ist. Ab dem 65. Lebensjahr besteht diese Möglichkeit unabhängig vom Einkommen, es muss jedoch ebenfalls nachweislich eine mindestens 10 Jährige Zugehörigkeit zu einer privaten Krankenkasse vorliegen. Der Standardtarif der privaten Versicherungsunternehmen, darf nicht über dem Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherer liegen.

Beitragsrückerstattung

- kann dann in Anspruch genommen werden, wenn der Versicherte für einen gewissen Zeitraum keine Versicherungsleistungen in Anspruch genommen hat.

  • Erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung (bis zu 6 Monatsbeiträge) – dies hängt vom Geschäftserfolg des Versicherers ab
  • Pauschalleistung – gestaffelt jeh nach Zeitraum der Leistungsfreiheit des Versicherten
  • Leistungsfreiheitsrabatt – ähnlich dem Prinzip bei der Kfz-Versicherung-jährlich sinkender Beitrag (Grenze, bis zu 50% Beitragsersparnisse)

Leistungen (jeh nach Tarif und Anbieter)

  • Ein- oder Zweibett-Zimmer (stationäre Behandlung)
  • Freie Wahl der Klinik
  • Chefarzt-Behandlung
  • Zahnersatz (hochwertigere Ersatzmöglichkeiten)
  • Kieferorthopädische Behandlungen
  • Sehhilfen
  • Alternative Behandlungsmethoden
  • Zuzahlungsbefreiung bei Massagen und Physiotherapie

jetzt kommentieren? 17. April 2008