Die Reparaturkostenversicherung
01.März 2009
Des Deutschen liebstes Kind ist und bleibt das eigene Auto. Für den fahrbaren Untersatz wird viel getan. Regelmäßig kommt das Auto in die Waschanlage, in den Tank kommen nur die besten Kraftstoffe und wenn einmal das Auto mit einem neuen Teil versehen wird, dann lässt man es sich was kosten. Damit das Auto und die Insassen gegen alle Eventualitäten abgesichert sind, schließen die Deutschen viele Kfz-Versicherungen ab. Oft ist Auto besser und umfassender versichert, als der Halter oder seine Familie. Besonders wenn es um das Auto geht, haben manche Außendienstmitarbeiter der Versicherungen ein leichtes Spiel mit den Kunden. Die Sorge um das eigene Auto ist doch sehr groß. Eine sehr spezielle Versicherung ist die Reparaturkostenversicherung. Nur wenige Verbraucher kennen diese Versicherung für Gebrauchtwagen. Auch die Versicherungen, welche derartige Policen anbieten sind eher limitiert. Diese Gebrauchtwagenpolicen bilden bei den Autoversicherungen eher das Schlusslicht. Vor allem Händler von gebrauchten Autos schließen diese Policen ab, um damit den Absatz ihrer Fahrzeuge zu erhöhen. Normalerweise ist für einen privaten Autohalter eine Reparaturkostenversicherung weniger interessant. Es sei denn, der Pkw-Eigentümer möchte sein gebrauchtes Auto veräußern. In diesem Fall könnte eine Gebrauchtwagenpolice sogar ein gutes Verkaufsargument sein. Mittlerweile haben einige Autohersteller eigene Versicherungen gegründet, welch eine Reparaturkostenversicherung anbieten. Was leistet eine Versicherung für Gebrauchtwagen? Diese Versicherung garantiert einen Schutz für maximal sechs Monate. Sollten in diesem Zeitraum Reparaturen anfallen zahlt übernimmt diese die Versicherung. Dabei gibt es jedoch Einschränkungen. Ist der Tachostand des gebrauchten Autos über 30.000 Kilometer werden lediglich die Lohnkosten komplett übernommen. Die Kosten für das Material übernehmen die Versicherungen nur noch zu einem bestimmten Anteil. Eine Alternative dazu sind die Garantieversicherungen der Autohändler. Diese sind meistens in den Kaufpreis bereits einkalkuliert. Je nach Vereinbarung verpflichtet sich der Händler zur Reparaturleistung. Dabei gibt es zwei Optionen: Die Baugruppenversicherung oder die Komplettversicherung. Während erstere sich auf bestimmte Baugruppen des Autos beschränkt, ist die Komplettversicherung eine Art der Mobilitätsgarantie.
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