Die Kleinsten gut absichern, mit der Kinderunfallversicherung

Kinder entdecken ihre Welt. Dabei kann es zu schweren Unfällen kommen: Beim Spielen auf dem Spielplatz ereignen sich jedes Jahr schwere Unfälle, wenn Kinder von Spielgeräten fallen. Die meisten schweren oder dauerhaften Verletzungen ziehen sich Kinder im Straßenverkehr zu. Wenn sie auf ihren Drei- oder Laufrädern unterwegs sind, können gewisse Gefahrensituationen mit anderen Verkehrsteilnehmern nicht richtig eingeschätzt werden. Sind die Kinder schon älter und gehen zur Schule, passieren auf dem Schulweg regelmäßig Unfälle. Auch in der Freizeit, auf dem Fußballplatz oder im Schwimmbad tun sich die Heranwachsenden regelmäßig weh. In den meisten Fällen sind die Verletzungen zum Glück leichter Natur, aber es kommt leider auch zu Unfällen die dauerhafte Schädigungen nach sich ziehen.Viele Versicherungsgesellschaften bieten für die Kinder spezielle Unfallversicherungen an. Die Tarife sind selbstverständlich günstiger als bei einem Erwachsenen. Eine solche Kinderunfallversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zu der bestehenden gesetzlichen Unfallversicherung. Was die wenigsten Eltern wissen: Der Nachwuchs ist auf dem Weg zum Kindergarten über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Die gleiche Regelung gilt für Unfälle auf dem Weg zur Schule. Doch damit wird nur ein kleiner Teil des Tagesablaufes eines Kindes abgedeckt. Bereits nach der Geburt kann ein Kind mit einer Kinderunfallversicherung versichert werden. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres fällt dann das Kind bei schädigenden Unfällen unter die Leistungen der Kinderunfallversicherung. Nach dem Erreichen der Volljährigkeit stellen viele Versicherungsgesellschaften die bestehende Kinderunfallversicherung auf den Erwachsenentarif um. Die Leistungen der Unfallversicherung für Kinder, sind vergleichbar mit der einer privaten Unfallversicherung. Die einzige Ausnahme bildet dabei das Tagegeld. Dieses ist bei Kinderunfallversicherungen nicht vorgesehen. Auf einen Punkt sollten Eltern vor dem Abschluss einer derartigen Versicherung für ihren Nachwuchs achten: Die Kinderunfallversicherung sollte auch Schäden abdecken, welche nach dem versehentlichen Konsum von schädlichen Stoffen verursacht wurden. Besonders im Haushalt kann es vorkommen, dass Kinder Haushaltsreiniger oder ähnliches einnehmen. Die Versicherungssumme sollte mindestens 200.000 Euro betragen. Auch ist es sinnvoll einen Progressionstarif zu vereinbaren. Bei dem Eintritt der dauerhaften Invalidität sollte die Kinderunfallversicherung pro Prozent Behinderung eine entsprechende Entschädigung zahlen.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Wie sinnvoll ist eine Kfz-Kaskoversicherung

Auf bestimmte Versicherungen können und sollten Autofahrer nicht verzichten. Zur Kfz-Haftpflicht sind sie gesetzlich verpflichtet, auch eine Rechtschutzversicherung macht Sinn. Auf eine Insassenversicherung kann mit gutem Gewissen verzichtet werden. Wenn es um eine  Kfz-Kaskoversicherung geht, kommen viele Autobesitzer ins Grübeln, ob sie eine solche Police benötigen.Grundsätzlich ersetzt die Kfz-Kaskoversicherung entstandene Schäden am eigenen Fahrzeug. Da es sich bei dieser Versicherung um eine freiwillige Versicherung handelt, muss eine Versicherungsgesellschaft den Antrag dafür nicht annehmen. Die Kfz-Kaskoversicherung wird als Voll- oder Teilkasko angeboten. Der Unterschied zwischen beiden Versicherungen liegt im Leistungsumfang und den zu zahlenden Beiträgen. Während die Vollkaskoversicherung einen totalen Schutz bietet, ist die Leistung bei einer Teilkaskoversicherung eingeschränkt. Folgende Schäden werden durch diese Versicherung abgedeckt:

  • Wildunfälle
  • Fahrzeugbrand
  • Diebstahl des Autos
  • Diebstahl von Kfz-Zubehör
  • Explosionen
  • Schäden durch Unwetter

Die Vollkaskoversicherung zahlt auch bei Schäden die durch ein Eigenverschulden hervorgerufen wurden. Auch Schadensereignisse die auf mut- oder böswilliges Handeln von Dritten zurückgehen ist mit der Vollkaskoversicherung abgedeckt. Autos die mit einem Kredit finanziert wurden oder geleast sind, sollten mit einer Vollkaskoversicherung geschützt werden.

Nicht versichert sind in den meisten Fällen Einbauteile, mit einem Neupreis von über 1.200 Euro. Dazu gehört beispielsweise das Navigationssystem oder das Autotelefon. Bei Reifenschäden zahlt die Kfz-Kaskoversicherung nicht. Kommt es zu einem Wildunfall, muss der Versicherte nachweisen, dass der Unfall von einem Wild hervorgerufen wurde. Schadenereignisse die auf ein Reh, Wildschwein, Feldhasen oder Fuchs hervorgerufen wurden sind, bei einem entsprechenden Nachweis, durch die Versicherung abgedeckt. Schäden welche durch Hunde, Vögel oder Katzen verursacht wurden, können von der Kfz-Kaskoversichern nicht beglichen werden. Auch wenn der Fahrer nachweislich grob fahrlässig handelte, erstattet ihm die Versicherung nicht die entstandenen Schäden. Dazu gehören vor allem Unfälle, die unter Alkoholeinfluss stattfanden. Wie bei allen Versicherungverträgen gilt auch bei Kasko-Versicherungen: Das vermeintlich günstigste muss nicht das beste sein!

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Was ist die Basisrente?



Das Thema Rente ist teilweise derart medial präsent, dass sich immer weniger Versicherte dafür interessieren. So können immer weniger Mitglieder der Rentenversicherung mit den Fachbegriffen aus dem Bereich der Rentenversicherung etwas anfangen. Bereits 2005 wurde die neue Basisrente eingeführt. Initiator war der Wirtschaftsprofessor und Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung, Bert Rürup. Nach ihm und seiner Idee wird diese Rente auch „Rürup-Rente” in den Medien und bei Diskussionen genannt. Die Rürup-Rente bietet den Versicherten viele Vorteile. Der größte davon ist, dass von Seiten des Staates ein Teil der Beiträge an die Rürup-Versicherung mitfinanziert werden. Was ebenfalls die Basisrente lukrativ macht, ist die Tatsache dass die Beiträge steuerlich absetzbar sind. Die Voraussetzung dafür ist, dass es sich um eine reine Altersvorsorge handelt. Eine Basisrente kann nicht gepfändet werden, was ebenfalls vorteilhaft für den Versicherten ist. Als Fazit kann festgehalten werden, die Rürup-Rente gehört zu den an besten staatlich  geförderten Anlageformen. Das Prinzip der Rentenversicherung auf Rürup-Basis hat dieselbe Funktionsweise wie die betriebliche Rente oder die private Rentenversicherung. Die Versicherten erhalten im Rentenfall lebenslang eine gleich hohe Rente ausgezahlt. Diese ist abhängig von der Höhe der eingezahlten Beiträge. Auch hängt die Höhe der Rürup-Rente davon ab, wie gut die Versicherungsgesellschaft das Geld anlegte. Von einem langfristigen Anlageerfolg profitiert somit der Versicherte. Frühestens mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres kann die Rentenzahlung aus der Basisrente beginnen. Jährlich steigen die absetzbaren steuerlichen Beträge bis zu einem Maximum von 20.000 Euro bei Singles und 40.000 Euro bei einem Ehepaar. Ansprüche aus einer Rürup-Rente lassen sich weder vererben noch auf andere Personen übertragen. Außerdem lässt sich eine Basisrente, im Gegensatz zu anderen Anlageformen, nicht beleihen oder veräußern. Zusätzlich lässt sich eine Basisrente mit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung erweitern. Auch eine Rente für Hinterbliebene lässt sich in einer Rürup-Police integrieren. Wer auf diese zusätzlichen Leistungen besteht, muss aber auch wissen, dass diese ihren Preis haben. Derartige Zusätze korrigieren die Rendite einer Basisrente nach unten. Besonders geeignet ist die Rürup-Rente für Selbständige und Freiberufler, da diese entsprechende steuerliche Möglichkeiten haben.

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Was sind Direktversicherer?



Viele Versicherte ärgern sich oft über zu hohe Prämien, bei einem manchmal dürftigen Leistungsspektrum. Regelmäßig heben die Versicherungsgesellschaften ihre Beiträge an. Eine Kosten sparendene Alternative könnte ein Vertrag bei einer Direktversicherung sein. Gegen derartige Versicherungsunternehmen bestehen oft Vorbehalte. In vielen Fällen handelt es sich bei Direktversicherungen um Tochterunternehmungen von renommierten Versicherungsgesellschaften. Nachdem über Jahre hinweg die eingeführten Versicherungen in Deutschland die Direktversicherungen nicht beachteten und als wenig zukunftsfähige Nischenbranche abtaten, nahmen ihnen im Laufe der Zeit diese kleinen Anbieter immer mehr Marktanteile ab. Besonders im Bereich der Kfz-Versicherungen konnten die Direktversicherungen in kurzer Zeit den großen Versicherungskonzernen sehr viele Kunden abwerben. Das Hauptargument für einen Wechsel sind die niedrigen Prämien bei gleichen Leistungen. Ähnlich wie sich große Luftfahrtunternehmen mit dem Kauf von Billigfluglinien lästigen Mitbewerbern entledigten, gingen die großen Versicherer vor. Sie gründeten eigene Direktversicherungen oder kauften in den Markt eingeführte Unternehmen auf. Der Grund warum Direktversicherungen günstig sind, ist einfach zu erklären: Diese Unternehmen haben es erkannt, wie sich im Versicherungsbereich Kosten reduzieren lassen, ohne dass die Leistungsfähigkeit des Unternehmens darunter leidet. Im Gegensatz zu den bekannten Versicherern verzichten die Direktversicherungen auf einen Außendienst. Zwar bringen gut ausgebildete Außendienstmitarbeiter der Versicherungen zusätzlich Geld ein, in dem sie den Kunden weitere Versicherungsverträge verkaufen, ein schlagkräftiger Außendienst versucht aber auch Kosten! Neben den Gehältern und Provisionen, müssen diese Spezialisten der Versicherungen regelmäßig zu Fortbildungen, mit Informationsbroschüren für die Kunden ausgestattet werden. Hinzu kommt, dass die Außendienstmitarbeiter von speziellen Niederlassungen betreut werden müssen. Vor allem eine überbordene Bürokratie innerhalb des Unternehmens verhindert, dass die „klassischen” Versicherungsgesellschaften preiswert arbeiten können. Die meisten dieser Unternehmen sind als Aktiengesellschaften organisiert. Auch diese Gesellschaftsform kostet zusätzlich Geld. Aufsichtsräte und der Vorstand müssen entsprechend bezahlt werden. Quartalsberichte, Jahresberichte und die jährliche Hauptversammlung benötigen ebenfalls einen hohen Etat. Direktversicherungen kennen derartige Kosten nicht. Sie suchen über das Internet den direkten Kontakt zum Kunden. Auch per Telefon oder email kann der Kunde Kontakt zu einem Direktversicherer aufnehmen. Die meisten Angelegenheiten lassen sich schnell und zeitliche flexibel erledigen. Was neben den geringen Prämien ein weiterer Pluspunkt für den Verbraucher ist.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2008

Wie können die Leistungen der verschiedenen Anbieter miteinander verglichen werden?

Banken und Versicherungen haben zwei große Gemeinsamkeiten: Sie haben eine aufwändige Werbung in der sie viel versprechen und die wirklich wichtigen Unterlagen erhält man erst auf Nachfrage. Viele Verbraucher, die gewissenhaft verschiedene Versicherungsgesellschaften anschreiben erhalten mit der ersten Post von den Versicherungen viele bunte Hochglanzseiten. Bei diesen Informationsschreiben handelt es sich jedoch nicht um ein konkretes und individuelles Angebot. Um ein solches zu erhalten, müssen der Versicherungsgesellschaft vom Interessenten verschiedene Angaben gemacht werden. Es ist aber auch möglich, anhand eines Antragsformulares den Leistungsumfang der Versicherung mit der eines Mitbewerbers zu vergleichen. Grundsätzlich muss aus den Unterlagen hervorgehen, welche Versicherungsleistungen angeboten werden. Ebenso muss ersichtlich sein, welcher Versicherungsumfang geboten wird. Ein weiterer wichtiger Punkt der aus einem Antrag auf für eine Versicherung hervorgehen sollte, ist die Regelung wann der Versicherungsfall eintritt. Klar geregelt muss in einem Versicherungsvertrag auch sein, welche Pflichten aus diesem Antrag auf den Versicherungsnehmer zukommen. Wenn der Verbraucher bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergreifen muss, sind diese in dem Vertrag explizit zu beschreiben. Beispielsweise bei einer Hausratversicherung, dass wertvoller Schmuck und Münzen in einem bestimmten Tresor zu verwahren sind. Gleichfalls sollte aus dem Versicherungsvertrag verständlich hervorgehen, was nicht unter den Umfang der Versicherung fällt. Dazu ist es auch notwendig in dem Antrag zu fixieren, welche Angaben regeln viele Versicherungen in ihren allgemeinen und besonderen Bedingungen zum Versicherungsvertrag. Diese sind von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft unterschiedlich ausgestaltet. Der Gesetzgeber schreibt den Versicherungen vor, was in den besonderen und allgemeinen Vertragsbedingungen zu stehen hat. Dazu gehören beispielsweise die Ereignisse, welche einen Versicherer zur Leistung verpflichten. Auch die Fälle müssen klar definiert sein, wann diese Pflicht ausgeschlossen werden kann. Im Leistungsfall muss auch der Umfang und die Art der Versicherungsleistungen in dem Vertrag eindeutig geklärt sein. Was für die Versicherer sehr wichtig ist, der Punkt über die Bestimmungen zur Zahlung der Prämie bzw. die Rechtsfolgen wenn diese nicht oder mit Verzug gezahlt werden.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2008

Wie kann eine Versicherung gekündigt werden?

Wer seine Versicherung, selbst oder mit Hilfe eines Fachmanns, überprüft hat und aus überflüssigen Verträgen aussteigen will, muss schriftlich kündigen. Dabei gibt es verschiedene Varianten, wie diese Versicherungsverträge gekündigt werden können. So ist in manchen Versicherungsverträgen vereinbart, dass diese an einem bestimmten Termin enden. Vor allem bei Lebensversicherungen und Reiserücktrittsversicherungen ist dies oft der Fall. Wurde in dem Vertrag ausdrücklich festgelegt, dass eine Kündigung nicht notwendig ist, muss keine Kündigung verfasst werden. Ansonsten verlängert sich der Versicherungsvertrag automatisch um ein Jahr. Im Kleingedruckten der Versicherungsverträge sind diese Klauseln meistens aufgeführt.Wird eine Versicherung zum vereinbarten Ablauf gekündigt, spricht man von einer ordentlichen Kündigung. Unabhängig ob es sich um eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung der Versicherung handelt, ist es sinnvoll dies mit einem Nachweis zu tun. Das kann per Einschreiben mit einem Rückschein erfolgen, oder mit dem Ausdruck der Sendebestätigung des Kündigungsfaxes. Grundsätzlich ist es nicht notwendig, eine Kündigung des Versicherungsvertrages zu begründen. Zu beachten ist bei den Kündigungsfristen die Laufzeit des Versicherungsvertrages. In den meisten Fällen beträgt die Kündigungsfrist drei Monate. Viele Versicherte übersehen, dass bei der Kfz-Haftpflichtversicherung oft kürzere Kündigungsfristen gelten. Oft ist diese nur ein Monat lang.

Außerordentliche Kündigungen sind im Schadensfall möglich. Dabei können der Versicherungsnehmer, aber auch die Versicherungsgesellschaft den Vertrag beenden.  Beurteilt beispielsweise eine Rechtsschutzversicherungsgesellschaft die Erfolgsaussichten für den anstehenden Rechtsstreit negativ, im Gegensatz zur Meinung des bezogenen Anwaltes, kann der Versicherte den Versicherungsvertrag kündigen. Rechtsschutzversicherungen die nach 1994 abgeschlossen wurden, können erst nach zwei negativ beschiedenen Schadensfällen erst gekündigt werden.

Erhöht eine Versicherung ihre Beiträge, muss sie dies den Versicherten mitteilen. Dadurch hat der Versicherte das Recht den Versicherungsvertrag außerordentlich zu kündigen. Dabei muss die Kündigung innerhalb von vier Wochen nach der Beitragserhöhung der Versicherungsgesellschaft zugegangen sein. Auch hier haben die Kfz-Haftpflichtversicherungen eine Sonderrolle: Bei Betragserhöhungen muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung innerhalb von zwei Wochen gekündigt werden.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Wie erkennt ein Verbraucher, ob er angemessen versichert ist?

Bei Versicherungen gibt es zwei Extreme: Entweder die Verbraucher haben zu wenige Versicherungen und viele Risiken nicht mit entsprechenden Policen abgesichert, oder sie sind überversichert. Jahr für Jahr zahlen Versicherte Prämien für Versicherungen, die sie aufgrund ihrer Lebenssituation nicht benötigen. Dies nimmt regelmäßig viel Geld von dem Haushaltsbudget in Anspruch. Um selbst eine Diagnose anzustellen, zu welcher Gruppe man selbst gehört oder gar ideal versichert ist, muss Ordnung geschaffen werden. In Ordner werden zuerst alle Versicherungsverträge abgeheftet. Anschließend wird eine Aufstellung angefertigt, welche Versicherungen zu welchen Prämien laufen. Ein Muss für alle, egal ob Alleinstehend oder Familie, ist die private Haftpflichtversicherung. Auch für Arbeitnehmer, Selbständige und Ruheständler ist eine Haftpflichtversicherung unumgänglich. Ebenso wichtig ist für alle Personengruppen eine Krankenversicherung. Je nach Einkommen, Gesundheitszustand und Familienstand muss individuell entschieden werden, ob eine gesetzliche oder private Krankenversicherung die ideale Lösung ist. Ebenso sollten alle, bis auf Ruheständler, das Risiko der Berufsunfähigkeit absichern. Wer nicht in der Lage ist, dauerhaft von seinem privaten Vermögen zu leben, muss über eine Berufsunfähigkeitsversicherung entsprechend vorsorgen. Mit Produkten der Riester-Rente können, bis auf Selbständige und Rentner, alle Personengruppen finanziell für die Zeit nach dem Erwerbsleben vorsorgen. Gleiches gilt für eine betriebliche Altersvorsorge. Eine Rechtschutzversicherung kann im Einzelfall für Singles, Paare, Familien, Arbeitnehmer, Selbständige und Ruheständler von Bedeutung sein. Gleiches gilt für eine Pflegezusatzversicherung. Für Familien gehören Kinderinvaliditätsversicherungen zu den Mussversicherungen. Existenzielle Ereignisse wie Unfälle oder Krankheiten können mit einer Invaliditätsversicherung für den Nachwuchs adäquat abgesichert werden. Eine Kapitallebensversicherung macht hauptsächlich bei Selbständigen ein wenig Sinn. Wer nicht zu dieser Berufsgruppe gehört, sollte von diesen Versicherungsverträgen absehen. Wenig Sinn macht eine private Arbeitslosenversicherung. Weder Selbständige noch Angestellte profitieren von einer derartigen Versicherung. Ebenso überflüssig ist eine Ausbildungsversicherung. Diese Personenversicherung ist nur mit einer niedrigen Rendite ausgestattet und eigentlich eine Art Kapitallebensversicherung. Gleichfalls wenig sinnvoll ist eine Krankenhaustagegeld-Versicherung. Schließlich erhalten Arbeitnehmer für sechs Wochen eine Fortzahlung ihres Lohnes durch den Arbeitgeber, wenn eine gesetzliche Krankenversicherung vorliegt.

jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008

Wie hoch sind die Kosten für eine private Krankenversicherung

Immer mehr ehemalige Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen wechselten zu einer privaten Krankenversicherung. Die Hauptargumente für den Anbieterwechsel waren die besseren Leistungen und die niedrigeren Beiträge zur privaten Krankenkasse. Objektiv stimmt zumindest, dass die Leistungen einer privaten Krankenhasse bei weitem besser sind, als die einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Ärzte und Krankenhäuser haben schon lange die privat Krankenversicherten als eine stabile Einnahmequelle entdeckt. Daher werden diese Patienten auch, wenn nicht offiziell, bevorzugt behandelt. Privatversicherte erhalten leichter und zeitnaher einen Untersuchungstermin und können sich über viele zusätzliche Leistungen freuen. Was die monatlichen Beiträge angeht, kann durchaus daran gezweifelt werden, dass eine private Krankenkasse immer die preiswerte Alternative zu einer gesetzlichen Krankenkasse ist. Wer jung und gesund beim Eintritt in die private Krankenkasse ist, hat dabei die beste Ausgangsposition. Wer die Versicherungspflichtgrenze hingegen schon in jungen Jahren mit seinem monatlichen Gehalt überschreitet, hat keinen günstigen Einstieg in die private Krankenkasse. Vor allem große Unterschiede gibt es in den Beiträgen zur privaten Krankenversicherung zwischen Frauen und Männern. Erste müssen deutliche höhere Beiträge entrichten, als männliche Versicherte. Von mindestens 100 bis maximal 250 Euro pro Monat kann dies ausmachen. Ein Mann, Mitte dreißig, der gesund ist und sich privat versichern lassen will, muss realistisch zwischen 250 und 300 Euro monatlichen Krankenversicherungsbeitrag einkalkulieren. Als Einwand wird jetzt sofort kommen, in Annoncen und Werbung im Internet werden mit monatlichen Beiträgen von 50 Euro geworben. Derartige Zahlen sind kein Vergleich, denn es handelt sich um Lockangebote. Das Leistungsspektrum eines solch günstigen Tarifes, ist sehr begrenzt. In den meisten Fällen fehlt diesen billigen Angeboten das Krankenhaustagegeld. Auf dieses sollte der privat Krankenversicherte keinesfalls verzichten! Auch beträgt die Eigenbeteiligung ein vielfaches von dem, was in Verträgen mit höheren monatlichen Beiträgen anfällt. Vor allem die höhere Eigenbeteiligung kann einem Versicherten auf die Dauer sehr teuer kommen. Der vermeintliche Vorteil einer preiswerten privaten Krankenversicherung schlägt dann schnell in das Gegenteil um: Die eigene Gesundheit wird zu einem finanziellen Risiko!

jetzt kommentieren? 05. Dezember 2008

Was ist bei den Bedingungen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu beachten?

Leider machen viele potenzielle Versicherungsnehmer ihre Entscheidung für eine Berufunfähigkeitsversicherung davon abhängig, wie hoch die Prämie dafür ist. Dabei wäre es sinnvoller, den Fokus auf die Bedingungen des Versicherungsvertrages für eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu richten. Hier gibt es, neben dem Preis für einen Versicherungsschutz, die größten Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Oft sind es abstrakt gehaltene Verweisungen, die misstrauische machen sollten. Mit verklausulierten Sätzen erklären die Versicherungen dabei meistens nur, unter welchen Voraussetzungen sie nicht zahlen. Nicht nur für Laien, selbst für Juristen sind derartige Sätze oft nur schwer oder gar nicht verständlich.

Bevor ein Versicherungsunternehmen die Bedingungen und Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung individuell festlegt, prüft sie. Dabei wird die Krankheitsvorgeschichte, die Art der Arbeit des Versicherungsnehmers und die gesundheitlichen Auffälligkeiten genau betrachtet. Entsprechend dem Risikoprofil fallen die Prämie und die Vertragsbedingungen aus. Eine Bedingung die für den Versicherten sehr schwere Folgen haben kann, ist der Ausschluss des Versicherungsfalles bei bestimmten Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers. Tritt der Fall einer Berufsunfähigkeit ein, kann die Erkrankung welche dazu führte durchaus in Zusammenhang mit einer bereits älteren Vorerkrankung gebracht werden.

Eine ebenfalls wichtige Bedingung auf die Versicherte bestehen müssen, ist die Möglichkeit Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung zinslos stunden zu lassen, ohne den Verlust des Versicherungsschutzes. Ebenfalls weniger positiv für den Versicherungsnehmer ist die Bedingung, dass der § 41 vom Versicherungsvertragsgesetz angewandt wird. Diese Regelung erlaubt der Versicherungsgesellschaft einen nachtäglichen Rücktritt vom Vertrag oder die Erhöhung der Prämie. Dies ist möglich wenn ein höheres gesundheitliches Risiko vorlag, von dem der Verbraucher bei Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung nachweislich nichts wusste. Dazu zählen beispielsweise Erbkrankheiten die erst ab einem bestimmten Alter ausbrechen. Hier ist es wichtig mit der Versicherungsgesellschaft auszuhandeln, dass sie auf ihr Recht gemäß § 41 Versicherungsvertragsgesetz verzichtet. Ein weitere folgenschwere Bedingung kann sein, dass bei einer verspäteten Meldung der Berufsunfähigkeit nicht rückwirkend gezahlt wird. Auch hier gilt es eine Versicherungsgesellschaft zu finden, die dies bis zu drei Jahre rückwirkend tut. Eine derartige Berufsunfähigkeitsversicherung gehört sicher nicht zu den billigen Anbietern, aber sichert das Risiko der Berufsunfähigkeit zu Gunsten des Verbrauchers ab.

jetzt kommentieren? 04. Dezember 2008

Die Betriebshaftpflichtversicherung

Wer als Selbständiger oder Freiberufler arbeitet trägt viel Verantwortung. Für sich selbst, sein Unternehmen, seine Angestellten und für seine Kunden. Selbst bei gewissenhaftester Arbeit kann es passieren, dass Fehler gemacht werden. Leider können diese bei einem Kunden schwere Schäden, finanzieller oder auch gesundheitlicher Art hervorrufen. Der Freiberufler oder Selbständige muss im schlechtesten Fall für die verursachten selbst und in voller Höher aufkommen. Im Extremfall kann dies die Insolvenz bedeuten, verbunden mit Zahlungsverpflichtungen an den Geschädigten über viele Jahre hinweg.Bevor eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird, sollte sich der Selbständige oder Freiberufler überlegen, ob er einen solchen Versicherungsschutz benötigt. Dazu sind folgende Fragen hilfreich:

  • Gibt es Angestellte im Betrieb? Wenn ja, können sich diese während ihrer Arbeit verletzen?
  • Besteht die offensichtliche Gefahr, dass sich Firmenbesucher oder Kunden in den Büro- und Geschäftsräumen einen Schaden zuziehen?
  • Arbeiten Sie vor Ort bei dem Kunden? Wenn ja, können Sie oder Ihre Angestellten dort Schäden verursachen?
  • Was passiert, wenn ein Auftrag nicht zum vertraglich vereinbarten Termin fertig wird?
  • Welche Folgen hat es für Ihren Kunden, wenn der Auftrag mit Fehlern ausgeführt wurde? Kann dies Schäden bei dem Kunden verursachen?
  • Führt ein mangelhaft ausgeführter Auftrag zu Beeinträchtigungen des Betriebes Ihres Kunden?
  • Arbeiten Sie mit umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Stoffen?

Wer eine dieser Fragen bejahte, für den kann eine Betriebshaftpflichtversicherung eine sinnvolle Absicherung sein. Grundsätzlich deckt eine solche Versicherung nur Schäden an Personen und Sachen ab. Entstehen durch die fehlerhafte Ausführung dem Kunden Vermögensschäden, muss dafür eine spezielle Vermögenshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein. Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt derartige Schäden nicht ab. Eine derartige Versicherungspolice versichert das eigene Personal, die Betriebsmittel und das eigene Betriebsgebäude. Der Versicherungsschutz gilt auch, für die Ausführung von Arbeiten auf Grundstücken der Kunden. Bis zu einem gewissen Teil übernimmt die Betriebshaftpflichtversicherung Umweltschäden. Meistens fallen die Unfälle mit gesundheits- und umweltgefährdenden Stoffen unter die Zuständigkeit der Berufsgenossenschaften. Wurde nachgewiesen, dass ein derartiger Unfall durch grobe Fahrlässigkeit in der Lagerung und dem Umgang mit diesen gefährlichen Stoffen hervorgerufen wurde, müsste die Betriebshaftpflichtversicherung für den entstandenen Schaden aufkommen.

jetzt kommentieren? 02. Dezember 2008

neuere Beiträge ältere Beiträge


Virtualrank Links

Themen

Virtualrank Anzeigen

Virtualrank Inserate

Links

RSS Feeds