Richtig versichert auf die Skipiste

30.Dezember 2008

Die Skisaison hat begonnen. In den Alpen laufen bereits die Lifte und bringen Wintersportler auf die Pisten. Für die meisten Skifahrer oder Snowboarder ist es selbstverständlich, zum Beginn der neuen Wintersaison die Bindung einstellen zu lassen und das Board oder die Ski zu überprüfen. Oft wird auch eine komplett neue Ausrüstung mit der entsprechenden Ski- oder Snowboardbekleidung angeschafft. Wer dabei halbwegs Qualität haben will, muss mindestens 2.000 Euro investieren. Der Wintersport ist ein teueres Hobby. Leider denken die wenigsten Pistenfreunde daran, dass aus dem rasanten Spaß im Schnee schnell ein Unfall resultieren kann. Die Folgen davon sind für die Beteiligten nicht nur schmerzhaft, sondern können auch sehr hohe Kosten verursachen. Alleine in Deutschland gibt es pro Jahr über 60.000 Unfälle auf den Skipisten. Europaweit sind es etwa 220.000 verletzte Wintersportler pro Saison. Leider prüfen die wenigsten Wintersportler ihre Versicherungen für den Skisport nur halb so gewissenhaft, wie ihre Sportausrüstung. Wer im europäischen Ausland auf den Skipisten unterwegs ist, tut gut daran, eine Auslandsreise-Krankenversicherung zu haben. Für eine derartige sehr sinnvolle Absicherung werden 10 bis 15 Euro im Jahr an Beiträgen fällig. Zum Vergleich dazu kostet das kurze Vergnügen mit einem Rettungsflug von der Skipiste in das nächste Krankenhaus transportiert zu werden mehrere tausend Euros. Besteht eine Unfallversicherung oder eine Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt diese die Kosten für den Rettungshubschrauber. Mit einer entsprechenden Versicherung sind unter anderem die Kosten für die Behandlung im Urlaubsland und entsprechende Krankentransporte gedeckt. In besonders schweren Fällen übernehmen die Versicherungen auch den Rücktransport. Muss dieser per Flugzeug stattfinden, kann sich die Endsumme auf über 20.000 Euro belaufen. Nicht nur für gesetzlich Krankenversicherte ist eine Reisekrankenversicherung sinnvoll, auch privat Krankenversicherte profitieren von einer derartigen Police. Sollte sich im Ausland ein Skiunfall ereignen, können sie diesen über die Reisekrankenversicherung abgelten lassen. Die Option auf eine Rückerstattung der Beiträge für die Krankenversicherung bleibt dadurch bestehen. Bei besonders schweren Unfällen auf der Piste besteht die potenzielle Gefahr der dauerhaften Invalidität. Durch die private Unfallversicherung ist diese abgesichert. Wer über eine Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt, kann auf die Unfallversicherung verzichten.

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